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Das Gebäude in der Herrmannstraße 31 ließ der Einsiedler Fleischermeister Bruno Edel (Geschäft: Hauptstraße 105) im Jahre 1910 errichten.
1939 verkaufte seine Tochter Haus und Grundstück an einen Alfred Wegeleben, dessen Erben das Gebäude auch heute noch besitzen. (Foto: Maria Selbmann)
Das Haus wurde beim Bombenangriff am 5. März 1945 stark zerstört. Die Familie Alfred Wegeleben wollte auf Grund der immensen Wiederaufbaukosten nur das Erdgeschoss wieder herstellen, wurde aber von der Gemeinde zur vollständigen Wiedererrichtung gezwungen. Der ursprüngliche Plan war, dass die Herrmannstraße (das gesamte “Ostheim-Gebiet”) eines zukünftigen Tages wieder das Erscheinungsbild von vor der Zerstörung wiedergeben sollte. Indes interessierte das in der späteren DDR-Zeit dann keinen mehr, es wurde auch der Bau eingeschossiger Häuser erlaubt.
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