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Die Sommerrodelbahn wurde vom Erzgebirgsverein (Zweigverein Einsiedel/1890 gegründet) im Jahre 1926 erbaut. Sie stellte eine große Bereicherung der bereits seit 1912 vom Verein organisierten Parkfeste dar. Die Schlitten - in ein Schienensystem eingebunden- erreichten auf der steilen, etwa 180 m langen Abfahrt, eine hohe Geschwindigkeit. Am Ende der Abfahrt befand sich ein Auslauf, um die Schlitten zum Stehen zu bringen. Über ein Kettensystem wurden die Schlitten einschließlich der Fahrgäste den Berg hinauf gezogen, an der oberen Stadion ausgeklinkt und der Spaß konnte erneut beginnen. Bedauerlicherweise musste die Bahn wegen Sicherheitsmängeln bereits 1939 wieder geschlossen werden. Der beginnende 2. Weltkrieg setzt andere Prioritäten, eine Mängelbeseitigung erfolgte nicht. Nach dem Krieg wurden die Reste der Sommerrodelbahn verkauft.
Das Foto zeigt das Aufzugssystem. Die Personen auf den Schlitten befinden sich also nicht auf der Abfahrt den Berg hinunter, sondern werden rücklings langsam den Hang hinauf gezogen.
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